- Nicht weiterleiten.
- Quelle und Erstveröffentlichung prüfen.
- Bild-Rückwärtssuche nutzen (Google Lens, TinEye).
- Bei Videos: nach Original und längerer Version suchen.
- Bei persönlichem Missbrauch Beweise sichern.
- Bei intimen oder bedrohlichen Inhalten passenden Hilfepfad nutzen.
Unsicher, welcher Fall passt? Starte Mimikama SOS – das Tool führt dich Schritt für Schritt zum nächsten sinnvollen Handeln.
Mimikama SOS startenWas ist passiert?
Deepfakes und KI-generierte Bilder lassen sich in Sekunden erstellen – und sind oft schwer von echten Aufnahmen zu unterscheiden. Sie werden für Werbe-Betrug („Promi empfiehlt Investmentplattform“), für politische Manipulation und – am schlimmsten – für Missbrauch verwendet, etwa zur Erstellung intimer Bilder ohne Einwilligung der abgebildeten Person.
Was du jetzt tun solltest
Wenn du unsicher bist, ob ein Bild echt ist
- Quelle prüfen: Wo wurde das Bild zuerst veröffentlicht? Wer hat es gepostet?
- Bild-Rückwärtssuche: Google Lens oder TinEye – führt zu Erstveröffentlichungen.
- Kontext prüfen: Stimmt die Geschichte zur Person und Situation? Würde diese Person das wirklich tun/sagen?
- Bei Videos: nach einer längeren Version suchen. Manipulierte Schnitte werden in der vollen Aufnahme oft entlarvt.
- Mehrere Quellen vergleichen.
Wenn du selbst betroffen bist
Wenn ein Deepfake mit deinem Gesicht im Umlauf ist – mit oder ohne sexuellen Kontext – sichere Beweise (URL, Profilname, Datum, Screenshot), bevor du blockierst. Melde die Inhalte bei der jeweiligen Plattform. Bei intimen Deepfakes kann StopNCII (für Erwachsene) bzw. Take It Down (für Minderjährige) helfen.
Was du nicht tun solltest
- Verlass dich nicht nur auf KI-Detektoren. Die sind nicht zuverlässig.
- Urteile nicht vorschnell wegen einzelner Bildfehler – Hände, Ohren oder Schatten sind keine sicheren Indikatoren.
- Klicke nicht auf Promi-Werbung, die zu Investmentplattformen führt. Das sind in nahezu allen Fällen Deepfake-Werbeanzeigen.
- Gib keine Daten bei angeblichen Investmentangeboten ein.
Wann Bank, Polizei, Plattform oder Hilfsstelle zuständig sind
Plattform: Inhalt melden, Account melden.
Polizei: bei strafbarer Verbreitung (Persönlichkeitsrechte, intime Aufnahmen, Bedrohung).
StopNCII / Take It Down: bei intimen Inhalten oder Deepfakes.
Opferhilfe: bei psychischer Belastung.
Welche Belege du sichern solltest
- Profilname, URL, Profilbild
- Inhalt selbst (Screenshot mit Datum und Uhrzeit)
- Verbreitungsspuren (Reposts, Kommentare)
- Eventuelle Original-Quelle, falls auffindbar
Offizielle Hilfe-Links
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Mimikama SOS startenHäufige Fragen
Woran erkenne ich KI-Bilder?
Klassische Indizien: Hände mit falscher Fingerzahl, Schatten in inkonsistenten Richtungen, unleserlicher Text auf Schildern, gespiegelter Schmuck, asymmetrische Ohren. Aber: KI-Bilder werden besser, die alten Tricks helfen weniger. Quelle und Kontext sind zuverlässiger.
Sind KI-Detektoren zuverlässig?
Nur eingeschränkt. Sie liefern oft falsche Treffer in beide Richtungen – echte Bilder werden als KI markiert, KI-Bilder als echt. Sie können einen Hinweis geben, sind aber kein Beweis.
Was tun bei Promi-Deepfakes?
Promi-Werbung („Bekannter Star empfiehlt Investmentplattform“) ist fast immer Deepfake-Anzeigenbetrug. Nicht klicken, nicht zahlen, nicht Daten eingeben. Bei eindeutigem Betrug kann der Promi-Manager oder die Promi-Anwaltskanzlei informiert werden.
Was tun, wenn ich selbst betroffen bin?
Beweise sichern (URL, Profil, Datum), Plattform melden, ggf. Polizei. Bei intimen Deepfakes StopNCII bzw. Take It Down nutzen. Hol dir Unterstützung – das ist keine Belastung, die du allein tragen musst.
Was tun bei intimen Deepfakes?
Wie bei Sextortion: nicht zahlen, nicht antworten, Beweise sichern, Plattform melden, StopNCII oder Take It Down nutzen. Bei strafrechtlicher Relevanz auch Polizei einschalten. Auch wenn die Bilder nicht echt sind – die Verbreitung ist eine reale Belastung und kann strafbar sein.